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Plaun da Lej Maloja

Aus Scuba-Spot.info

Plaun da Lej Maloja

auch bekannt als: Hotel Cristallina, Sasc da Corn

🌍 Lage

Karte
Einstieg: OSMGMapsApp

Gewässer: Silsersee
Gemeinde: Bregaglia
Land: Schweiz
Koordinaten: 46.419799, 9.727352
Höhe ü. M.: 1797 m

🤿 Tauchdaten

Einstieg: Direkt beim Hotel Cristallina oder bei der Kurve Richtung Maloja über Pfad durch den Wald
Untergrund: Fels, Schlick, Geröll, Bäume
Besonderheiten: Eistauchen möglich, Kompressor im Hotel, Trocknungsraum vorhanden
Gefahren: Höhe über Meer, starke Temperaturschwankungen, Angel- und Bojenpflicht, Angelschnüre im Wasser, tiefe Wände

🏕️ Infrastruktur

Toiletten: Restaurant Plaun da Lej
Defibrillator: unknown
Rettungsring: unknown


Der Tauchplatz liegt direkt am Ufer des Silsersees bei Plaun da Lej. Charakteristisch sind die ausgeprägten Steilwände und Felsformationen, ergänzt durch einige spannende Relikte unter Wasser. Besonders im Winter ist das Eistauchen dort beliebt.

Der Tauchplatzname „Sasc da Corn“ stammt aus dem Rätoromanischen. „Sasc“ bedeutet Fels oder Klippe, „Corn“ steht für Horn oder eine spitze Formation. Der Name beschreibt also eine markante, hornförmige Felsformation, die an dieser Stelle in den See ragt.

„Plaun da Lej“ setzt sich ebenfalls aus rätoromanischen Wörtern zusammen: „Plaun“ steht für Wiese oder Ebene, „Lej“ bedeutet See. Die Bezeichnung beschreibt eine ebene Fläche oder Wiese am Seeufer – ein geografisches Merkmal, das auch als Einstiegsbereich dient.

Anfahrt

Die Anfahrt erfolgt über den Julierpass via Silvaplana nach Plaun da Lej. Der Parkplatz befindet sich direkt beim See, ein Pfad führt zum Einstieg.

Parkplätze

Ausreichend Parkplätze befinden sich zwischen Strasse und See, geeignet auch für Gruppen. Vorsicht beim Überqueren der Strasse.

Einstieg

Es gibt mehrere Einstiegsstellen:

  • Direkt beim Hotel Cristallina über einen kleinen dreieckigen Steg
  • Ca. 70 m weiter über eine Metalltreppe (endet über Wasser)
  • Hinter der Kurve Richtung Maloja über einen Waldpfad

Einschränkungen

Taucherboje ist Pflicht. Rückfahrt ins Mittelland am selben Tag wird wegen der Höhe nicht empfohlen.

Gefahren

  • Höhe über Meer (1'797 m)
  • Tiefe bis 72 m
  • Angelschnüre im Wasser
  • Rutschiger Einstieg im Winter
  • Verkehr auf der angrenzenden Strasse

Navigation

Der Tauchgang beginnt an der Halbinsel und führt über einen flach abfallenden Abschnitt zur markanten Felswand. In rund 9 m Tiefe trifft man dort auf das Wrack eines alten Fahrzeugs. Die Wand reicht stellenweise bis über 30 m Tiefe und bildet eine markante Unterwasserformation.

Ausstieg

Rückweg entlang der Felswand oder über markante Felsen und Bäume möglich. Einstiegspunkte sind von Wasser aus sichtbar.

Tauchobjekte

  • Verrostete Fahrzeugreste bei etwa 9 m Tiefe
  • Weitere Objekte wie Radteile, ein alter Handkarren und Möbelstücke
  • In Spalten und Felsspalten hängen oft Angelschnüre
  • Die Wand ist von kleinen Hohlräumen und Einschnitten durchzogen

Routen

Typische Rundtour um die Halbinsel mit Start bei der Wand, Abstieg auf max. 30 m, Rückweg auf 9–10 m Tiefe

Fauna

Verschiedene einheimische Fischarten, darunter Forellen und Saiblinge, können je nach Jahreszeit beobachtet werden – vor allem in den flacheren, bewachsenen Zonen.

Flora

Grün bewachsene Flächen im oberen Bereich, stellenweise dichter Wassergrasteppich.